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Sarbanes-Oxley ActDer Sarbanes-Oxley Act wurde am 25.07.2002 vom amerikanischen Kongress verabschiedet und durch Präsident George W. Bush am 30.07.2002 in Kraft gesetzt. Hervorgerufen durch Bilanzskandale diverser Unternehmen wie z.B. Enron, Worldcom, etc. soll das Gesetz das Vertrauen der Kapitalmärkte, Anleger und Öffentlichkeit in die Richtigkeit der veröffentlichten Finanzdaten der Unternehmen wiederherstellen. Unabhängig vom Stammsitz der Gesellschaft sind von dem Gesetz alle Unternehmen betroffen, die bei der SEC registrierungspflichtig sind. Das gilt u.a. für Firmen, die an der NYSE, NASDAQ, AMEX gelistet sind, also auch Tochtergesellschaften deutscher Unternehmen, deren Anteile am US-Kapitalmarkt gehandelt werden. Darüber hinaus können auch Zulieferer der SEC-registrierten Unternehmen und im Ausland ansässige Tochtergesellschaften durch den Auftraggeber mit der Erfüllung von SOX verpflichtet werden. Um die Qualität im Aufbau, Funktionsweise und Berichterstattung des internen Kontrollsystems sicherzustellen, schreibt SOX die Verwendung eines anerkannten Standards vor. Das COSO-Framework erfüllt diese Anforderungen. Das interne Kontrollsystem gemäß COSO-Modell ist als Prozess zu verstehen, der von der Unternehmensleitung, den Aufsichtsgremien und der Mitarbeiter ausgeführt wird, um die unternehmerischen Ziele zu erreichen. ![]() Modul "Sarbanes-Oxley Act"Das DocSetMinder® Modul "Sarbanes-Oxley Act" unterstützt die Führungskräfte, die Aufsichtsgremien und Mitarbeiter bei der Erfüllung ihrer Organisations- und Aufsichtspflicht durch die Dokumentation und den Nachweis der Existenz und Wirksamkeit eines unternehmensweiten internen Kontrollsystems. Die prozessorientierte Struktur des Moduls basiert auf den bereits im Modul „Unternehmensorganisation“ dokumentierten Organisationseinheiten, Prozessen und Verantwortlichkeiten. Die prozessbezogenen Risiken, Kontrollziele, Kontrollen und Maßnahmen werden in entsprechenden Dokumentationsstrukturen (Katalogen) definiert und dokumentiert. Die Zuordnung der Kontrollziele, der Risiken und Kontrollen, der Maßnamen, der GuV- und der Bilanz-Positionen zu den Prozessen findet in der Risiko-Kontroll-Matrix statt.
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